Neue Musik Zeitung
Musik, Texte und Kunst, Dr. Adelheid Krause-Pichler
"Heather O'Donnell zählt zu den begabtesten jungen Pianistinnen der Neuen-Musik-Szene. . . Dieses Konzert war in vieler Hinsicht ein Erlebnis - nicht nur die Qualitäten einer durchgeistigten Pianistin, die die Intentionen der Komponisten in selten gehörter Weise in Klänge verwandelt. Auch die Verbindung von Kunst, philosophischen Texten und deren Reflektion in Musik scheint ein Weg der zeitgenössischen Musik, der Sinn macht und in höchstem Grad richtungweisend ist. . . Mit dem großen Klavierwerk von Maurice Ravel "Gaspard de la nuit" endete dieser Klavierabend, und mit diesen drei Stücken konnte die Pianistin nochmals ihre immensen Fähigkeiten unter Beweis stellen."
Philharmonic Magazine, Moscow
The Alternativa Festival, Elena Dubinets
"Eine junge amerikanische Pianistin, Heather O'Donnell, verblüffte uns mit ihrem intensiven und präzisen Spiel. Mit ihrer feinen Intelligenz und Interpretationstiefe gewann sie das Publikum für sich."
The New York Times
A Week of New Sounds, Allan Kozinn
"Sie brachte Frische, Lebendigkeit, und das Gefühl eines festlichen Anlasses zum Ausdruck."
Seen and Heard Magazine, London
View from Rotterdamm, Peter Graham Woolf
" Sie spielte eine grosse Bandbreite an Musik mit müheloser Meisterschaft und offensichtlicher Spielfreude. Ihre zwei Konzerte schlossen mit einer Interpretation von Charles Ives's 'Hawthorne', die so hervorragend ausfiel wie man es sich nur vorstellen könnte."
Boston Herald
Ligeti in Boston, Josiah Fisk
"Alle drei Interpretationen waren ausserordentlich... Gibt es nichts, was Heather O'Donnell nicht spielen kann?"
Schwarzwälder Bote
Ein spannender Abend der neuen Musik
"Helmut Lachenmanns Fünf Variationen über ein Thema von Franz Schubert mit der ganz besonderen Heather O'Donnell am Klavier eröffnen den Abend: Sie entführt zu Lachenmanns Übersetzung Schubert'scher Melodiensprache mit kraftvollem Anschlag und einem explosiven Temperament. In den Variationen brilliert sie mit intensiver Farbgebung, kleingliedriger Finesse und dem gewissen Gespür für harmonische Weiten."
The Concord Journal
Ives Returns to Concord, Phyllis Hughes
"O'Donnells intuitives Spiel erreichte grosse Tiefen. Die Kraft und Meisterschaft, mit der sie dieses berüchtig schweren Passagen darbot, war wirklich beeindruckend."
kritiken vom maerzmusik festival: 21 maerz, 2004
Die Zeit, Hamburg
Yankee Doodle und Visionen, Volker Hagadorn
"Nirgends kann man sich auf die legendäre Concord Sonata so gut konzentrieren wie hier, wo Heather O'Donnell aus Tastengewittern die anrührende Vermählung Beethovens mit der nordamerikanischen Folklore aufsteigen lässt. "
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The Village Voice, New York
Call it Spectral, Kyle Gann
"Die amerikanische Pianistin Heather O'Donnell legte die feurigste Aufführung von Ives' "Concord Sonata" vor, die ich jemals gehört habe; und dies nachdem sie am Morgen ein erschöpfendes Rezital von Werken zu Ehren Ives gegeben hatte."
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Neues Deutschland, Berlin
Unerhört, grenzenlos, Liesel Markowski
" Unvergesslich ist ein Klavierrezital, das die junge, in Berlin lebende Amerikanerin Heather O'Donnell gab. Sie ist eine ganz excellente Pianistin, die mit starker Ausstrahlung, differenziertester Anschlagskultur und hinreissender Musikalität bezaubert. Stücke von Ives trug sie, atemberaubend virtuos, in aller Energie und mit spielerischem Witz vor."
Paris Transatlantic Magazine, Paris
MaerzMusik 2004, Phillippe Simon
"Die amerikanische Pianistin Heather O'Donnell präsentierte eine intensive und elegante Interpretation der "Concord Sonata" - eine wirkliche Leistung nachdem sie ein umfangreiches Klavierrezital neuer Werke am Vormittag des selben Tages gegeben hatte."
Neue Zeitschrift für Musik, Mainz
Auf Transzendentalistischem Pfad, Jürgen Otten
" . . . .so legte Heather O'Donnell in den Studios Nelapastrasse, dem einstigen Sitz des Rundfunks der DDR, eine Interpretation der philosophisch-ästhetischen auf vielfache Weise grundierten "Concord" Sonata vor, die von einer ernormen Imaginationskraft getragen war, dabei die lyrischen Seiten des Werks weit mehr betonte als seine klanglichen Ruppigkeiten, seine rythmische Schroffheit. Ein aussergewöhnlicher Ansatz, den die Pianistin da wählte, ganz gewiss. Aber zwingend durchgehalten. Somit einer der Höhepunkte von MaerzMusik."
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Die Tageszeitung, Berlin
Im Räderwerk der Töne, Björn Gottstein
"Es gehörte zu einer ganzen Reihe von veritablen Klassikern, die zu den besten Stücken des Festivals zählten: die monströse 'Concord'-Sonate (1907/15) von Charles Ives, die Heather O'Donnell mit durchtriebener und brillanter Härte exerzierte."
Frankfurter Allgemeine
Sieben Töne hat der Mensch, Eleonore Büning
". . .die anderen verschwanden wie Ameisen hinter dem Zentralmassiv der Concord-Sonata, kongenial interpretiert von Heather O'Donnell."
kritiken vom eclat festival: 27 januar, 2005
Stuttgarter Zeitung
Gaumenraspeln, Stammeln und hysterisches Gezeter, Werner Müller-Grimmel
"Zum Höhepunkt des Konzert geriet O'Donnells fulminante Interpretation von Bernhard Langs Klavierstudie "DW 12 cellular Automata", einer kontrastreichen Folge von pianistisch anspruchsvollen Sätzen, die mal vital nach Oscar Peterson, repetitiv nach Steve Reich, mal duftig beredt, selbstvergessen melancholisch oder silbern grazil nach Debussy klingen, aber bei allem Zitathaften immer ihre eigene Tonsprache wahren."
Esslinger Zeitung
Weg vom Supermarkt der Klänge, Dietholf Zerweck
"Mit Heather O'Donnell hatte die Uraufführung von [Bernhard] Langs Zyklus eine kongeniale Interpretin: explosiv in die zwar minimalistischen, aber ungeheuer plastischen Motivschleifen einsteigend, elektrisierend jazzig über einem Boogie-Ostinato improvisierend und sehr differenziert in der Darstellung der einzelnen Klangcharaktere."
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Stuttgarter Nachrichten
Vorsicht, knurrende Sänger, Susanne Benda
" …Ähnlich Positives gilt, wenn auch auf ganz andere Weise, für Bernhard Langs Klavierstück mit dem kryptischen Title "DW 12 Cellular Automata" (DW bedeutet Differenz und Wiederholung), in dem der mittlerweile fest im Neue-Musik-Betreib etablierte Komponist einmal mehr seinem Interesse für subtile Veränderungen des nur scheinbar Gleichen nachgeht. Indem Lang das einmal gefundene Material bei Fortwährender Wiederholung immer weiter vorantreibt und dynamisiert, hat seine Musik etwas von einem Schneeball, der Hin- und Herrollen immer mehr an Größe, Dichte, Gewichtigkeit, und Kraft gewinnt... Langs anspruchsvolles, mit Ruhephasen durchausgetztes Zierwerk lag bei der Pianistin Heather O'Donnell in besten Händen.""
Reutlinger Generalanzeiger
Tastenshow mit Dopple-Pointe, Armin Knauer
"Für einen moment schienen die ehernen Naturgesetze der Neuen musik außer Kraft gesetzt. In Stein gemei ßelte Grundregeln der Szene wie "Schmeichle nie dem Ohr!" oder "Kehre nie den Virtuosen raus!" schienen nicht mehr zu gelten, als Heather O'Donnell sich an den Flügel setzte, dieses erzkonservative Salonmöbelstück des 19. Jahrhunderts, um Bernhard Langs Stück "DW 12 cellular automata" uraufzuführen. Mit seinen rotierenden Mustern entpuppte es sich als technisches Bravourstück, das durchaus ins Ohr ging und der Interpretin am Ende gar begeisterte Bravo-Rufe eingebrachte. Hurras für demonstratives Virtuosentum bei einem Festival der Neuen Musik? Eclat! ... Denn die Bravour-Show der New Yorker Pianistin hatte eine gleich zweifache pointe: Einerseits wirkten die unermüdlich kreisenden Klänge ihrer Struktur nach maschinenhaft, wie vom Computer errechnet - was der demonstrativ musikantische Auftritt O'Donnells jedoch bewusst ad absurdum führte. Und andererseits beschwor ihre Tastenakrobatik zwar gezielt die Erinnerung an die goldene Zeit der großen Virtuosen - um das Ganze jedoch nicht etwa in den großen Gefühlsüberschwang münden zu lassen, sondern in kühles Kreiseln, kalkuliertes Räderwerk. Eine geweiete und hintersinnige Auseinandersetzung mit der musikalischen Tradition und als solche durchaus auf der Höhe der Zeit."
kritiken vom musik der zeit festival (wdr): 8 dezember, 2006
Frankfurter Allgemeine Zeitung
So wird Beethoven zerlegt, Gerhard Rohde
"Bei den Musik-der-Zeit Konzerten gibt es stets das hohe interpretatorische Niveau zu bewundern… In Arnulf Herrmanns "Privatsammlung" (2006) präsentiert sich die Amerikanerin Heather O'Donnell als souveräne Pianistin, ebenso wie in Bernhard Langs "DW12 - Cellular Automata" von 2003. Der romantische Gefühlskosmos wird in seine Bestandteile zerlegt, der Rausch von gestern muß sich der Ratio von heute beugen. Gleichwohl ergibt das eine Musik, die auch emotionale Qualitäten gewinnt. Daran ist aber auch eine virtuose Interpretation beteiligt. "
Kölner Stadt-Anzeiger
Keine Spur von Damenkränzchen, Rainer Nonnenmann
"Vor Mitternacht bot die englische [sic] Pianistin Heather O'Donnell eine großartige Late-Night-Show aus Spielfreude, kraftvoller Leichtigkeit und Sinn für Ironie. Nach Werken von Charles Ives und Arnulf Herrmann - einziger Komponist unter 40 - bot ihr Bernhard Langs halbstündiger "Horrortrip durch die Klavierliteratur" "DW12 - Cellular Automata" von 2003 Gelegenheit, aus dem Flügel herauszuholen, was nur irgend möglich und seit 200 Jahren von Beethoven, Chopin, Boulez und Cecil Taylor in das Instrument hineingesteckt worden war: virtuose Dämonie und analytische Distanz mit britischer Schlagfertigkeit gekreuzt zu spielerischer Traditionsver(un)sicherung."
kritiken vom witten festival (ensemble 2x2): 20/22 april, 2007
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Hanna Schygulla spricht aus dem Klavier, Großes "Stimmen-Gewirr": die Wittener tage für neue Kammermusik befassen sich mit Sprache, Gerhard Rohde
"Stimmen' können auch rein Instrumental erklingen: Eine neue "Stimmfarbe" bei dem Interpreten brachte das "Ensemble 2x2" ein. Zwei Pianisten (Heather O'Donnell, Benjamin Kobler) und Zwei Schlagzeuger (László Hudacsek, Rie Watanabe) haben sich erst dieses Jahr zusammengetan. In Witten wirkten sie so souverän, als spielten sie schon ein Jahrzehnt gemeinsam."
Neue Zürcher Zeitung
Vielstimmig und körperhaft, Alfred Zimmerlin
"Überhaupt waren die Performances und Klanginstallationen im Haus Witten heuer besonders anregend… Einen grossen Auftritt hatte das mit zwei Klavieren und zwei Schlagzeugen besetzte Ensemble 2x2 unter anderem mit "Resonant Space" (2007) von Oliver Schneller, wo man erleben konnte, wie gekonnte Satztechnik den Klang von Instrumenten verändert, oder mit den enorm gewandt mit Zeit umgehenden, farbigen "Sables de vieux os" (2007) von Jérôme Combier."
Musiktexte
Found in Translation. Wittener Tage für neue Kammermusik, Rainer Nonnenmann
"…mit diesem Stück (Combier) trat das "Ensemble 2x2", zu dem die Pianisten Heather O'Donnell und Benjamin Kobler mit den ebenso hervorragenden Schlagzeugern László Hudascek und Rie Watanabe zusammengeschlossen haben. Komponisten dürfen sich fortan glücklich schätzen, für diese junge Formation zu schreiben."
