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heather o'donnell                                pressestimmen

 

 

 

BR-Online, München

Heather O'Donnell: Responses to Ives, Meret Forster
November 2009
"So feiert diese CD den amerikanischen Pionier der Neuen Musik durch sein eigenes Werk und durch neu entstandene Kompositionen von Geistesverwandten. Der außergewöhnlichen Pianistin Heather O' Donnell gelingt es, die verschiedenen Stimmen zu Ives in ihrer Eigenart zusammenzuführen, klangsinnlich auszuloten und virtuos in ein fesselndes Gesamtbild einzufügen. Eine würdige Hommage! "

 

 

The New Yorker- Unquiet Thoughts, New York

Label of the Year- Mode, Alex Ross
November 2009
"Picking favorite items from Mode’s catalogue is difficult, but I’d single out, for a start, the second volume of Cage quartets, with the Arditti; Aki Takahashi’s Feldman program; Steven Schick’s Xenakis percussion survey; and Adams’s “Strange and Sacred Noise.” Two outstanding recent discs are Heather O’Donnell’s Responses to Ives and the complete string quartets of Xenakis, with the fiery Jack Quartet. "

 

 

allmusic

Responses to Ives, Uncle Dave Lewis
September 2009
"Wie für viele Pianisten stellt auch für Heather O'Donnell die "Concord Sonata" innerhalb des Klavierwerkes von Charles Ives eine Art Feuerprobe dar - ein Werk, an das sich nur Wenige wagen. Viele der Werke auf ihrer CD, darunter einige der komplexesten Kompositionen von Ives, geht O'Donnell [die die Concord Sonate mehrfach aufgeführt hat] mit einem ähnlichen Anspruch an. Dieser Ansatz zahlt sich aus, besonders im Fall der beiden "Emerson-Transcriptions" und der Study No. 21: Some Southpaw Pitching!: beide Aufnahmen stellen die klarsten und konzentriertesten Interpretationen dar, die bisher auf Tonträger erhältlich sind. Zielsicher findet O'Donnell das richtige Gleichgewicht in jener eigentümlcihen Mischung aus Furcht, Wut und Sentimentalität, die Ives Partitur Study No. 9: The Anti-Abolitionist Riots in the 1830s and 1840s kennzeichnet. Es ist schwer, diese Werke interpretatorisch zu fassen: die Noten sind äusserst dicht gesetzt, wodurch es schwierig wird, Phrasierungslinien zu erkennen und zu setzen. Die Anti-Abolitionist Riots lesen sich gleichsam mehr als Prosa denn als Poesie. Vergeblich sucht man hier nach Takten, die durch durchgezogene Taktstriche voneinander abgesetzt sind. Dennoch gelingt es O'Donnell auf bemerkenswerte Weise die einzelnen Stränge zusammenzuziehen und eine bruchlose Interpretation zu liefern."

 

 

Musical Pointers, London

Responses to Ives, Peter Grahame Woolf
September 2009
"This RESPONSES TO IVES project, conceived to mark the 50th aniversary of the composer's death in 1954, had occupied Heather O'Donnell through most of the present decade and the outcome is a credit to all concerned. The recording at Deutschlandfunk, Cologne is vivid, Heather O'Donnell's playing is impeccable and her own liner notes veritable literature. "

 

 

Fränkischer Tag

Vom leichten Zauber zeitgemäßer Musik, Jürgen Grässer
März 2009

"Die "Wüstenwanderung" [von Walter Zimmermann] nach Platon übersteigt das, was ein Pianist normalerweise zu tun hat. Sieben sich überlagernde Schichten, Anschlagsarten und zunehmende Tempi spiegeln die Erschaffung der Weltseele. "Eine unglaublich schöne Erfahrung ganz wie eine Meditation was es, dieses Stück einzuüben", sagte die Pianistin. Monatelang hat O'Donnell das Stück studiert, eine Herausforderung, das Unmögliche möglich zu machen. Das gelang ihr vorzüglich."

 

 

Berliner Morgenpost

Eine fragile Pianistin mit ruppigem Repertoire, Volker Tarnow
März 2008

"Wenn Pianisten ausschließlich avantgardistische Sachen spielen, entsteht sofort ein scheußlicher Verdacht, der sich auch oft genug bestätigt: Sie kaprizieren sich auf Stockhausen, weil es für Beethoven nicht reicht. Glücklicherweise gibt es Ausnahmen. Die berühmteste heißt Pierre-Laurent Aimard. Weniger berühmt, aber nicht weniger vielseitig ist Heather O'Donnell, die Amerikanerin in Berlin.
O'Donnells Vorliebe für schräge und wüste Werke resultiert nicht aus einer begrenzten Begabung, sondern allein aus ihrer Überzeugung...O'Donnell bietet tief schürfende Musikinterpretationen und keine klingelnden Theorien. Wobei ihre fragile Erscheinung im faszinierenden Gegensatz steht zu den Ruppigkeiten ihres Repertoires. Vor vier Jahren sorgte sie mit Charles Ives' "Concord"-Sonate für einen der Höhepunkte beim Märzmusik-Festival."

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hanna Schygulla spricht aus dem Klavier, Großes "Stimmen-Gewirr": die Wittener tage für neue Kammermusik befassen sich mit Sprache, Gerhard Rohde
April 2007

"Stimmen' können auch rein Instrumental erklingen: Eine neue "Stimmfarbe" bei dem Interpreten brachte das "Ensemble 2x2" ein. Zwei Pianisten (Heather O'Donnell, Benjamin Kobler) und Zwei Schlagzeuger (László Hudacsek, Rie Watanabe) haben sich erst dieses Jahr zusammengetan. In Witten wirkten sie so souverän, als spielten sie schon ein Jahrzehnt gemeinsam."

 

 

Neue Zürcher Zeitung

Vielstimmig und körperhaft, Alfred Zimmerlin
April 2007

"Überhaupt waren die Performances und Klanginstallationen im Haus Witten heuer besonders anregend… Einen grossen Auftritt hatte das mit zwei Klavieren und zwei Schlagzeugen besetzte Ensemble 2x2 unter anderem mit "Resonant Space" (2007) von Oliver Schneller, wo man erleben konnte, wie gekonnte Satztechnik den Klang von Instrumenten verändert, oder mit den enorm gewandt mit Zeit umgehenden, farbigen "Sables de vieux os" (2007) von Jérôme Combier."

 

 

Schwarzwälder Bote

Ein spannender Abend der neuen Musik
März 2007

"Helmut Lachenmanns Fünf Variationen über ein Thema von Franz Schubert mit der ganz besonderen Heather O'Donnell am Klavier eröffnen den Abend: Sie entführt zu Lachenmanns Übersetzung Schubert'scher Melodiensprache mit kraftvollem Anschlag und einem explosiven Temperament. In den Variationen brilliert sie mit intensiver Farbgebung, kleingliedriger Finesse und dem gewissen Gespür für harmonische Weiten."

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung

So wird Beethoven zerlegt, Gerhard Rohde
Dezember 2006

"Bei den Musik-der-Zeit Konzerten gibt es stets das hohe interpretatorische Niveau zu bewundern… In Arnulf Herrmanns "Privatsammlung" (2006) präsentiert sich die Amerikanerin Heather O'Donnell als souveräne Pianistin, ebenso wie in Bernhard Langs "DW12 - Cellular Automata" von 2003. Der romantische Gefühlskosmos wird in seine Bestandteile zerlegt, der Rausch von gestern muß sich der Ratio von heute beugen. Gleichwohl ergibt das eine Musik, die auch emotionale Qualitäten gewinnt. Daran ist aber auch eine virtuose Interpretation beteiligt. "

 

 

Kölner Stadt-Anzeiger

Keine Spur von Damenkränzchen, Rainer Nonnenmann
Dezember 2006

"Vor Mitternacht bot die englische [sic] Pianistin Heather O'Donnell eine großartige Late-Night-Show aus Spielfreude, kraftvoller Leichtigkeit und Sinn für Ironie. Nach Werken von Charles Ives und Arnulf Herrmann - einziger Komponist unter 40 - bot ihr Bernhard Langs halbstündiger "Horrortrip durch die Klavierliteratur" "DW12 - Cellular Automata" von 2003 Gelegenheit, aus dem Flügel herauszuholen, was nur irgend möglich und seit 200 Jahren von Beethoven, Chopin, Boulez und Cecil Taylor in das Instrument hineingesteckt worden war: virtuose Dämonie und analytische Distanz mit britischer Schlagfertigkeit gekreuzt zu spielerischer Traditionsver(un)sicherung."

 

 

Neue Musik Zeitung

Musik, Texte und Kunst, Dr. Adelheid Krause-Pichler
März 2006

"Heather O'Donnell zählt zu den begabtesten jungen Pianistinnen der Neuen-Musik-Szene. . . Dieses Konzert war in vieler Hinsicht ein Erlebnis - nicht nur die Qualitäten einer durchgeistigten Pianistin, die die Intentionen der Komponisten in selten gehörter Weise in Klänge verwandelt. Auch die Verbindung von Kunst, philosophischen Texten und deren Reflektion in Musik scheint ein Weg der zeitgenössischen Musik, der Sinn macht und in höchstem Grad richtungweisend ist. . . Mit dem großen Klavierwerk von Maurice Ravel "Gaspard de la nuit" endete dieser Klavierabend, und mit diesen drei Stücken konnte die Pianistin nochmals ihre immensen Fähigkeiten unter Beweis stellen."

 

 

Stuttgarter Zeitung

Gaumenraspeln, Stammeln und hysterisches Gezeter, Werner Müller-Grimmel
Januar 2005

"Zum Höhepunkt des Konzert geriet O'Donnells fulminante Interpretation von Bernhard Langs Klavierstudie "DW 12 cellular Automata", einer kontrastreichen Folge von pianistisch anspruchsvollen Sätzen, die mal vital nach Oscar Peterson, repetitiv nach Steve Reich, mal duftig beredt, selbstvergessen melancholisch oder silbern grazil nach Debussy klingen, aber bei allem Zitathaften immer ihre eigene Tonsprache wahren."

 

 

Esslinger Zeitung

Weg vom Supermarkt der Klänge, Dietholf Zerweck
Januar 2005

"Mit Heather O'Donnell hatte die Uraufführung von [Bernhard] Langs Zyklus eine kongeniale Interpretin: explosiv in die zwar minimalistischen, aber ungeheuer plastischen Motivschleifen einsteigend, elektrisierend jazzig über einem Boogie-Ostinato improvisierend und sehr differenziert in der Darstellung der einzelnen Klangcharaktere."

 

 

Stuttgarter Nachrichten

Vorsicht, knurrende Sänger, Susanne Benda
Januar 2005

" …Ähnlich Positives gilt, wenn auch auf ganz andere Weise, für Bernhard Langs Klavierstück mit dem kryptischen Title "DW 12 Cellular Automata" (DW bedeutet Differenz und Wiederholung), in dem der mittlerweile fest im Neue-Musik-Betreib etablierte Komponist einmal mehr seinem Interesse für subtile Veränderungen des nur scheinbar Gleichen nachgeht. Indem Lang das einmal gefundene Material bei Fortwährender Wiederholung immer weiter vorantreibt und dynamisiert, hat seine Musik etwas von einem Schneeball, der Hin- und Herrollen immer mehr an Größe, Dichte, Gewichtigkeit, und Kraft gewinnt... Langs anspruchsvolles, mit Ruhephasen durchausgetztes Zierwerk lag bei der Pianistin Heather O'Donnell in besten Händen.""

 

 

Reutlinger Generalanzeiger

Tastenshow mit Dopple-Pointe, Armin Knauer
Januar 2005

"Für einen moment schienen die ehernen Naturgesetze der Neuen musik außer Kraft gesetzt. In Stein gemei ßelte Grundregeln der Szene wie "Schmeichle nie dem Ohr!" oder "Kehre nie den Virtuosen raus!" schienen nicht mehr zu gelten, als Heather O'Donnell sich an den Flügel setzte, dieses erzkonservative Salonmöbelstück des 19. Jahrhunderts, um Bernhard Langs Stück "DW 12 cellular automata" uraufzuführen. Mit seinen rotierenden Mustern entpuppte es sich als technisches Bravourstück, das durchaus ins Ohr ging und der Interpretin am Ende gar begeisterte Bravo-Rufe eingebrachte. Hurras für demonstratives Virtuosentum bei einem Festival der Neuen Musik? Eclat! ... Denn die Bravour-Show der New Yorker Pianistin hatte eine gleich zweifache pointe: Einerseits wirkten die unermüdlich kreisenden Klänge ihrer Struktur nach maschinenhaft, wie vom Computer errechnet - was der demonstrativ musikantische Auftritt O'Donnells jedoch bewusst ad absurdum führte. Und andererseits beschwor ihre Tastenakrobatik zwar gezielt die Erinnerung an die goldene Zeit der großen Virtuosen - um das Ganze jedoch nicht etwa in den großen Gefühlsüberschwang münden zu lassen, sondern in kühles Kreiseln, kalkuliertes Räderwerk. Eine geweiete und hintersinnige Auseinandersetzung mit der musikalischen Tradition und als solche durchaus auf der Höhe der Zeit."

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Die Zeit, Hamburg

Yankee Doodle und Visionen, Volker Hagadorn
März 2004

"Nirgends kann man sich auf die legendäre Concord Sonata so gut konzentrieren wie hier, wo Heather O'Donnell aus Tastengewittern die anrührende Vermählung Beethovens mit der nordamerikanischen Folklore aufsteigen lässt. "

 

 

The Village Voice, New York

Call it Spectral, Kyle Gann
März 2004

"Die amerikanische Pianistin Heather O'Donnell legte die feurigste Aufführung von Ives' "Concord Sonata" vor, die ich jemals gehört habe; und dies nachdem sie am Morgen ein erschöpfendes Rezital von Werken zu Ehren Ives gegeben hatte."

 

 

Neues Deutschland, Berlin

Unerhört, grenzenlos, Liesel Markowski
März 2004

" Unvergesslich ist ein Klavierrezital, das die junge, in Berlin lebende Amerikanerin Heather O'Donnell gab. Sie ist eine ganz excellente Pianistin, die mit starker Ausstrahlung, differenziertester Anschlagskultur und hinreissender Musikalität bezaubert. Stücke von Ives trug sie, atemberaubend virtuos, in aller Energie und mit spielerischem Witz vor."

 

 

Paris Transatlantic Magazine, Paris

März 2004

MaerzMusik 2004, Phillippe Simon
"Die amerikanische Pianistin Heather O'Donnell präsentierte eine intensive und elegante Interpretation der "Concord Sonata" - eine wirkliche Leistung nachdem sie ein umfangreiches Klavierrezital neuer Werke am Vormittag des selben Tages gegeben hatte."

 

 

Neue Zeitschrift für Musik, Mainz

März 2004

Auf Transzendentalistischem Pfad, Jürgen Otten
" ...so legte Heather O'Donnell in den Studios Nelapastrasse, dem einstigen Sitz des Rundfunks der DDR, eine Interpretation der philosophisch-ästhetischen auf vielfache Weise grundierten "Concord" Sonata vor, die von einer ernormen Imaginationskraft getragen war, dabei die lyrischen Seiten des Werks weit mehr betonte als seine klanglichen Ruppigkeiten, seine rythmische Schroffheit. Ein aussergewöhnlicher Ansatz, den die Pianistin da wählte, ganz gewiss. Aber zwingend durchgehalten. Somit einer der Höhepunkte von MaerzMusik."

 

 

Die Tageszeitung, Berlin

Im Räderwerk der Töne, Björn Gottstein
März 2004

"Es gehörte zu einer ganzen Reihe von veritablen Klassikern, die zu den besten Stücken des Festivals zählten: die monströse 'Concord'-Sonate (1907/15) von Charles Ives, die Heather O'Donnell mit durchtriebener und brillanter Härte exerzierte."

 

 

Frankfurter Allgemeine

Sieben Töne hat der Mensch, Eleonore Büning
März 2004

". . .die anderen verschwanden wie Ameisen hinter dem Zentralmassiv der Concord-Sonata, kongenial interpretiert von Heather O'Donnell."

 

 

Philharmonic Magazine, Moscow

The Alternativa Festival, Elena Dubinets
November 2002

"Eine junge amerikanische Pianistin, Heather O'Donnell, verblüffte uns mit ihrem intensiven und präzisen Spiel. Mit ihrer feinen Intelligenz und Interpretationstiefe gewann sie das Publikum für sich."

 

 

Seen and Heard Magazine, London

View from Rotterdamm, Peter Graham Woolf
März 2001

" Sie spielte eine grosse Bandbreite an Musik mit müheloser Meisterschaft und offensichtlicher Spielfreude. Ihre zwei Konzerte schlossen mit einer Interpretation von Charles Ives's 'Hawthorne', die so hervorragend ausfiel wie man es sich nur vorstellen könnte."

 

 

Boston Herald

Ligeti in Boston, Josiah Fisk
Februar 1994

"Alle drei Interpretationen waren ausserordentlich... Gibt es nichts, was Heather O'Donnell nicht spielen kann?"

 

 

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